Lago di Levico

Lago di Levico und Levico Terme im Valsugana: Ferienparadies im Trentino Wer Berge und das Landleben liebt, ist im sonnigen Süden des Trentino goldrichtig.

Lago di Levico und Valsugana

Das knapp 1.000 km² große Valsugana oder Suganatal im Südosten der Provinz Trentino ca. 40 Kilometer östlich von Trient an der Grenze zu den Provinzen Belluno und Vicenza in der norditalienischen Region Veneto ist heute international vor allem als landschaftlich reizvolle Ferienregion und fruchtbares Obstanbaugebiet bekannt.

Geografisch wird das von den beiden bis zu gut 2.700 Meter hohen Gebirgszügen der Lagorai- und Ortigara-Kette umschlossene Tal stark vom Fluss Brenta dominiert und geprägt, der an den Seen von Levico und Caldonazzo entspringt und in Richtung Osten weiterfließt, bevor er in die Adria mündet. In touristischer Hinsicht sind sowohl das Valsugana selbst als auch dessen malerischen Seitentäler Valle dei Mocheni, Val di Sella, Val Campelle und Valle del Tesino im Gemeindeverband Comunità Alta Valsugana e Bersntol im oberen Valsugana sowie Fersental unter Alpinisten und Wanderern äußerst populäre Ausflugsziele.

Imposante und interessante Naturdenkmäler hält auch das untere Suganatal in der Comunità Valsugana e Tesino parat, wo zahlreiche geheimnisvolle Grotten und Höhlen ebenso viele Besucher anziehen.

Levico Terme kann auf eine fast 3.000-jährige Besiedlungsgeschichte zurückblicken

Einer der ältesten und bekanntesten sowie meistbesuchten Ferien- und Kurorte im oberen Valsugana ist das hierzulande teils auch noch unter seinem ehemaligen deutschen Namen „Löweneck“ bekannte Levico Terme mit aktuell gut 8.100 Einwohnern auf 62 km² Fläche im Hauptort sowie den Fraktionen bzw. Ortsteilen und Weilern Barco, Campiello, Chiesa, Cortina, Furo, Grande, Oltrebrenta, Quaere, Santa Giuliana, Selva und Vetriolo.

Nur ca. 22 Kilometer östlich von Trient entfernt, war Levico, wie der archäologischen Funden zufolge schon in der Eisenzeit besiedelte Ort oftmals kurz und knapp umgangssprachlich genannt wird, bereits in der römischen Epoche eine größere Siedlung. Die exakte Etymologie des Ortsnamens ist immer noch unklar, manche Forscher favorisieren den keltischen Ursprung nach den Bezeichnungen „leoug“, „leak“ oder „lewa“ für Stein oder Grenze. Genauso gut ist jedoch auch die Herleitung vom lateinischen „levi vicus“ bzw. „Levicus“ für linkes Dorf (am linken Ufer des Flusses Brenta) möglich.

Haben wir Ihr Interesse für den Levicosee geweckt? Mit Hilfe unseres Kontaktformulars können wir Ihnen gezielt Vorschläge zur Hotelwahl unterbreiten; auch, wenn Sie Fragen haben oder einen Hinweis geben möchten. Hier geht’s zum Kontaktformular.

Diese Levicosee-WebSite ist ein Projekt des Zwischenräume Verlag, Ulm.